2017

Entscheidung für die Zukunft

Über 70 Aussteller beteiligen sich auf Einladung der Hauswirtschaftlichen Schule, der Gewerbeschule und der Rudolf-Eberle-Schule am Berufsinformationstag.

Gelungen: Die Schulleiter der Beruflichen Schulen Raphael Schopp,
Isabella Schlipphack und Peter Hess feiern mit
Sekt und kleinen Leckereien aus der Lehrküche.
Bild: Julia Becker

Ausbildung, Schule oder Studium – beim 19. Berufsinformationstag der Beruflichen Schulen Bad Säckingen hatten die Besucher die Qual der Wahl. Über 70 Aussteller präsentierten auf Einladung der Hauswirtschaftlichen Schule, der Gewerbeschule und der Rudolf-Eberle-Schule ihre vielfältigen Angebote und standen den zahlreichen Besuchern beratend zur Seite

In der zunehmenden Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten nicht den Überblick zu verlieren fällt trotz Internet nicht leicht. Die Informationsmesse der Beruflichen Schulen wurde daher auch in diesem Jahr sehr gut nachgefragt, freute sich der Schulleiter der Gewerbeschule, Raphael Schopp. Hier wurde am Samstag den Eltern und Schüler ein Überblick zum breiten Spektrum der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Hochrhein geboten.

20 verschiedene Schularten werden an den drei Beruflichen Schulen angeboten, erklärt Schopp. Darum war es selbstverständlich, dass alle Fachkräfte und Lehrer vor Ort waren und in den offenen Fachräumen, Werkstätten und Küchen über das Angebot der Schulen informierten. Dazu präsentierten lokale Arbeitergeber aus Industrie über den Gesundheits- und Dienstleistungsbereich bis zu den Handwerksinnungen die unterschiedlichsten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für die Absolventen.

Ebenfalls vertreten waren mehrere Hochschulen aus der weiteren Region, so Isabella Schlipphack, Leiterin der Hauswirtschaftlichen Schule. Auch über Freiwilligendienste oder Praktika konnte man sich informieren, so Schlipphack. Über den lebhaften Besuch in diesem Jahr freute sich auch Schulleiter Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule. Seit längerem würde man nun den Informationstag auf Wunsch der Unternehmen am Samstag veranstalten. So können sich Eltern und Schüler gemeinsam informieren, der gezieltere Austausch würde allen zugutekommen.

Zufrieden zeigten sich auch die Aussteller. Viele Schüler kämen schon mit gezielten Fragen an die Stände, wussten Jennifer Bluhm vom Landratsamt Waldshut und Stephanie Strütt von Franke zu berichten. Dass an fast jedem Stand auch Azubis aus den Betrieben und Unternehmen dabei waren, zeigte sich einmal mehr als großer Vorteil bei den Beratungen, wusste Rebecca Oßwald vom St. Josefshaus zu berichten. Gerade bei unbekannteren Ausbildungen konnten die Schüler so Informationen aus erster Hand erhalten. Und bereits jetzt hätten sich Unternehmen wieder für das nächste Jahr angemeldet, freute sich Schulleiter Hess über die gelungene Veranstaltung.

Die Beruflichen Schulen

Die Rudolf-Eberle-Schule bietet Abschlüsse mit kaufmännischer Ausrichtung an. An den Hauswirtschaftlichen Schulen liegt der Schwerpunkt auf Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Pflege. Die Gewerbeschule ist Teil des dualen Ausbildungssystems und bietet auch Vollzeitunterricht an.

Gelungen: Die Schulleiter der Beruflichen Schulen Raphael Schopp, Isabella Schlipphack und Peter Hess feiern mit Sekt und kleinen Leckereien aus der Lehrküche. | Bild: Julia Becker Informiert: Eltern und Schüler nutzen die Gelegenheit für Informationen aus erster Hand. | Bild: JuliaBecker Präsentiert: Auch die Schülerfirma bs.seasons, in der Schüler für das Berufsleben üben, nutzen die Gelegenheit zur Vorstellung. Bilder: Julia Becker | Bild: Julia Becker

[Quelle: www.suedkurier.de]

Berufsinformationstag in Bad Säckingen

Mehr als 70 Firmen stellen sich an den Beruflichen Schulen vor.

Hans-Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule,
Isabella Schlipphack von der Hauswirtschaftlichen Schule und
Raphael Schopp von der Gewerbeschule (von links)
Foto: Hildegard Siebold

BAD SÄCKINGEN (old). Wie geht es nach der Schule weiter? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Hilfestellung in diesen und vielen weiteren Fragen bietet der Berufsinformationstag (BIT) der Beruflichen Schulen in Bad Säckingen. Am Samstag, 18. Februar, findet von 9.30 bis 13 Uhr die mittlerweile 19. Auflage statt.

Dann verwandeln sich die Hauswirtschafliche Schule, die Gewerbeschule und die Rudolf-Eberle-Schule in ein großes Messe-Zentrum. Mehr als 70 Firmen, Institutionen, Behörden und Schulen informieren über die Möglichkeiten, die jungen Menschen nach der Schule offen stehen. Und die Auswahl ist riesig. Mehr als 20 Bildungsgänge bieten alleine die beruflichen Schulen in Bad Säckingen. Die aktuelle Schülerzahl liegt bei 1800. Vor Ort können sich Schüler und ihre Eltern beim BIT nicht nur über die verschiedenen Schularten informieren, sondern sich gleich für das neue Schuljahr anmelden. Anmeldungen sind auch noch am Montag, 20. Februar, möglich. Allerdings raten die Organisatoren des BIT – Raphael Schopp von der Gewerbeschule, Isabella Schlipphack von der Hauswirtschaftlichen Schule und Hans-Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule – die Anmeldemöglichkeit beim Berufsinformationstag in Anspruch zu nehmen, weil dort in speziellen Räumen Lehrkräfte für detaillierte Informationen zur Verfügung stehen.

Hautnah kommen auch die Informationen der Firmen und Betriebe daher. Sozusagen auf Augenhöhe informieren vorwiegend Auszubildende über Berufsmöglichkeiten. "Das nimmt Barrieren im Gespräch miteinander, da traut man sich zu fragen und im Dialekt miteinander zu reden", sagt Hans-Peter Hess. Zugleich sei der BIT eine Wirtschaftsförderung für kleinere Unternehmen und Betriebe. Die Bau- und Zimmererinnungen etwa werben um Nachwuchs für ihre Handwerksberufe. Direkte Einblicke ins Handwerk gibt es in der Gewerbeschule. Dort sind die Fachräume und Werkstätten geöffnet. In der Hauswirtschaftlichen Schule stellen sich Pflege- und Sozialberufe sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe vor. Die Sonderberufsschule serviert feine Häppchen, die tags zuvor von den Schülern des Hotel- und Gaststättengewerbes quasi in einem Unterrichtsprojekt vorbereitet wurden. Einblicke in die kaufmännischen Berufe erhalten die Besucher in der Rudolf-Eberle-Schule.

Überregional vertreten sind Hochschulen, das Landratsamt, die Bundeswehr und die Bundespolizei. Mit von der Partie ist auch die Übungsfirma der Kaufmännischen Schulen. Somit ist der BIT ein umfassender Fundus dessen, was die Hochrheinschiene zu bieten hat t und zeigt auf, welche vielfältigen schulischen und beruflichen Wege es für junge Leute gibt.

 

Förderverein löst sich auf

Bisher Unterstützer der Gewerbeschule Bad Säckingen.

BAD SÄCKINGEN (BZ). Der Förderverein der Gewerbeschule Bad Säckingen wurde aufgelöst. Die Notwendigkeit der Fördergruppe war laut dem Vorsitzenden Adalbert Hahn nicht mehr länger gegeben. Das gab Hahn auf Nachfrage der Badischen Zeitung bekannt.

Der Schulbetrieb werde über Landes- und Kreismittel finanziert. "Warum die Mittel des Fördervereins nutzen, wenn man sie auch woanders herbekommt?", fragt Hahn. Außerdem sei man in den vergangenen Jahren kaum mehr an Aktionen und Veranstaltungen der Schule beteiligt gewesen.

Das Engagement "ist so langsam eingeschlafen", so Hahn. Auch aufgrund der geringen Mitgliederzahl, die mit Fördergremien von Vollzeitschulen nicht zu vergleichen sei, sei die Bindung zur Schule mehr und mehr verloren gegangen. So kam der Antrag auf Vereinsauflösung in der Hauptversammlung im vergangenen November nicht ganz überraschend.

Der Verein wurde 2005 ins Leben gerufen und unterstützte die Gewerbeschule bei außerschulischen Veranstaltungen, sowie bei Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung. Der Förderverein legte außerdem großen Wert auf einen regen Austausch mit Ausbildern, Lehrern, Eltern uns Gönnern.

Die Gläubiger werden nun aufgefordert sich bei den Liquidatoren zu melden. Diese sind: Adalbert Hahn, Unter dem Dorf 36, 79713 Bad Säckingen und Thomas Adler, Santeramostr. 7, 79713 Bad Säckingen.

 

Wintersporttag der Gewerbeschule Bad Säckingen in Herrischried

Wintersport 2017. Bild: GWSBS

BAD SÄCKINGEN. Bei winterlichen Temperaturen und besten Schneeverhältnissen führte die 2-jährige Berufsfachschule Holztechnik der Gewerbeschule Bad Säckingen ihren alljährlichen Wintersporttag in Herrischried durch.

Die Schüler der 2-jährigen Berufsfachschule werden in zwei Jahren zur mittleren Reife und dem ersten Lehrjahr als Schreiner herangeführt. Danach haben sie die Möglichkeit, die betriebliche Ausbildung fortzusetzen oder direkt auf ein berufliches Gymnasium zu wechseln. Statt Theorie- oder Werkstattunterricht stand Ski-, Snowboard-, oder Schlittenfahren auf dem Stundenplan.

Bei bestens präparierter Piste durch die Skiliftgesellschaft Herrischried war der Tag für alle eine willkommene Abwechslung. Die Lehrer Nurmi Riegel, Robert Waßmer und Michael Ehlert der Abteilung Holztechnik organisierten und betreuten diesen gelungenen Wintersporttag.

R. Waßmer

 

[Quelle: Gewerbeschule Bad Säckingen]

Informationsveranstaltung für „Junge Fahrer“ am Berufsschulzentrum Bad Säckingen

Schüler testen ihre Reaktion im Reaktionstest. Bild: GWSBS

BAD SÄCKINGEN. Im Rahmen der landesweiten Aktion „No Game – Sicher Fahren – Sicher Leben“ konnte auch in diesem Jahr zusammen mit dem Referat Prävention - Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums Freiburg wieder eine Zusatzaktion gebucht werden.

Die „Jungen Fahrer/innen“ der drei Beruflichen Schulen in Bad Säckingen erlebten neben den Ausführungen der Verkehrspolizei mit Rauschbrille, Alkoholtest, etc. diesmal auch einen Stand zum Reaktionstest, der durch die Aktion „Runter vom Gas“ vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur initiiert wurde.

Wie wichtig die Aktion, die in jedem Schuljahr am Berufsschulzentrum stattfindet, gerade für die „Fahranfänger“ ist, zeigten deutlich aktuelle Beispiele von Verkehrsunfällen im Landkreis mit Schwerverletzten und sogar Toten. Es verunglücken auf unseren Straßen immer noch viel zu viele junge Menschen aufgrund ihrer hohen Risikobereitschaft in Kombination mit fehlender Erfahrung und Selbstüberschätzung.

  • Rund jeder sechste Verkehrstote ist eine junge Fahrerin oder ein junger Fahrer, obwohl sie in der Bevölkerung nicht mal einen Anteil von 10% haben.
  • Fast jeder tödliche Verkehrsunfall dieser Verkehrsteilnehmer wurde von einer jungen Fahrerin oder einem jungen Fahrer selbst zumindest mit verursacht.

(siehe auch www.gib-acht-im-verkehr-de)

Weitere Informationen:
www.no-game-bw.de
www.gib-acht-im-verkehr.de
https://s-f.com/
www.gwsbs.de/
www.hausw-schule-bad-saeckingen.de/
www.rudolf-eberle-schule.de/

 

[Quelle: Gewerbeschule Bad Säckingen]