2014

Zimmermänner der Gewerbeschule helfen bei Umgestaltung der Badmatte

Zahnärzte spenden für Badmatte. - Scheck über 7750 Euro macht Kauf und Installation einer Kletter-Schaukel möglich. Freude bei der Agenda-Gruppe.

Die Zahnärzte Jens (rechts) und Christine Gebrande (Zweite von links) sowie Matthias Asal (links) brachten einen Scheck über 7750 Euro mit. Darüber freuen sich auch Bürgermeister Alexander Guhl und Julia Wagner von der Agenda-Gruppe. Bild: Gottstein

Ein Großteil der in Bad Säckingen ansässigen Zahnärzte hat sich zusammengeschlossen und einen Betrag von 7750 Euro für die Umgestaltung der Badmatte gespendet. An der Aktion beteiligt waren Monika und Klaus Dippel, Christine und Jens Gebrande, Daniel Langenbach, Andreas Thonke, Moritz Rumetsch, Ehrhard Gaß, Martin Jablonka, Michael Bruckschlegel, Matthias Asal, Jan Reichmann und Rudolf Küpper. Für 5200 Euro wurde ein Kletter-Schaukel-Spielgerät angeschafft. Mit dem Rest der Spendensumme und den erhofften weiteren Spenden möchte man eine Seilbahn für rund 5000 Euro kaufen. Julia Wagner von der Agenda-Gruppe meinte, mit dem neuen Spielgerät sei man dem Ziel, aus der Badmatte einen Begegnungsort für Jung und Alt zu machen, ein großes Stück nähergekommen. Am Samstag hatten die Mitglieder der Agenda-Gruppe zudem eine Hecke gepflanzt. Bürgermeister Alexander Guhl dankte den Zahnärzten, der Agenda-Gruppe, den Mitarbeitern des Bauhofs sowie den je zwei Maurern und Zimmermänner der Gewerbeschule, die geholfen hatten, für ihr bürgerschaftliches Engagement.

Diskutieren für den Umweltschutz

Schülerinnen und Schüler des einjährigen Berufskollegs am dritten Freiburger Umweltkonvent. Bild:Gewerbeschule

BAD SÄCKINGEN (BZ). Vom 10. bis 13. April findet der dritte Freiburger Umweltkonvent statt, das weltweit einzige Treffen internationaler Umweltpreisträger und mit dabei: Schülerinnen und Schüler des Einjährigen Berufskollegs Fachhochschulreife der Gewerbeschule Bad Säckingen. Am Samstag, 12. April, diskutieren junge Wissenschaftler, Studierende sowie Schülerinnen und Schüler mit den Laureaten aus der ganzen Welt über "Fighting for Protection – with social media, boycotts, buycotts and laws" (Kampf für (Umwelt)Schutz – mit sozialen Netzwerken, Boykotts, Kaufboykott und Gesetzen).

Die Generalprobe dazu fand am Dienstag, 1. April, im Freiburger Konzerthaus statt. Kein Aprilscherz war die kleine Führung vorab zur Technik des Konzerthauses. Mit offenen Mündern schauten die Jugendlichen zu, wie auf Knopfdruck die tonnenschwere Empore mit zwei Stahlseilen nach oben geklappt wurde, um Zuschauerplätze verschwinden und einen Ballsaal entstehen zu lassen.

Nach einigen organisatorischen Informationen ging es dann an die Arbeit: An Runden Tischen wurden Themen wie die Möglichkeiten sozialer Medien, Sinn und Zweck von Boykotten oder der Einfluss von Politik im Umweltschutz heiß diskutiert – natürlich alles in Englisch. Die Rollen der Vorbilder in Sachen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz übernahmen Studierende der Uni Freiburg.

In zehn Tagen wird es dann ernst. Insgesamt drei Stunden werden die jungen Menschen mit Persönlichkeiten, die zum Beispiel den "Alternativen Nobelpreis" oder den Deutschen Umweltpreis erhalten haben, an einem Tisch sitzen, über deren Arbeit sprechen, neue Ideen entwickeln und sich ganz nebenbei auch international vernetzen können. "So eine Chance bietet sich nicht oft im Schulleben, toll dass wir dabei sein dürfen", freut sich eine Schülerin. "Ich bin sehr stolz, aber auch aufgeregt, bald mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an einem Tisch zu sitzen, sie hautnah zu erleben," schaut ein Schüler mit Spannung dem Tag entgegen.

Information aus erster Hand

Professor Frank Pude gibt Einblicke an der Gewerbeschule über das Angebot an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Bild:Gewerbeschule

Professor Frank Pude von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz war Gast an der Gewerbeschule Bad Säckingen, um die Oberstufenklassen über das breite Fächerangebot zu informieren.

Er leitet die Abteilung Aus- und Weiterbildung der Hochschule für Life Sciences an der Fachhochschule (www.fhnw.ch/lifesciences) und kam auf Einladung von Horst Brombacher, dem Chemieverantwortlichen der Gewerbeschule. „In wenigen Monaten haben die Schülerinnen und Schüler der Technischen Oberschule ihr Abitur beziehunsgweise des Berufskollegs ihre Fachhochschulreife geschafft, da ist Information aus erster Hand die beste Entscheidungshilfe,“ so Brombacher.

Nach einem kurzen Abriss über den eigenen Lebensweg, der ihn über Westfalen, Freiburg und Zürich schließlich nach Muttenz führte, beschrieb Pude die Anforderungen und Möglichkeiten des noch jungen Studienganges Life Sciences. Unter diesem Dach sind seit 2006 vielfältige Vertiefungsrichtungen wie Biomedizinische Informatik, Umwelttechnologie, Medizinaltechnologie und vieles mehr vereint.

Das Studium ist stark praxisorientiert, das heißt neben klassischen Vorlesungen gibt es viel Zeit für Laborunterricht und praxisbezogene Projektarbeiten. Besonders erfreut waren die Schülerinnen und Schüler darüber, dass sie mit ihrer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung in der Technischen Oberschule und im Berufskolleg Fachhochschulreife ein Semester, nämlich das Praxissemester, einsparen können.

„Der Bachelor-Abschluss ermöglicht mir entweder direkt nach drei Jahren den Beruf einzusteigen oder mit dem Master, der weltweit anerkannt ist, weiterzumachen. Das sind tolle Perspektiven!“ „Ich habe mich bereits beworben!“ so einige begeisterte Schülerstimmen zum Ende der gelungenen Veranstaltung. Wer sich für die verschiedenen Schularten der Gewerbeschule Bad Säckingen interessiert, kann sich unverbindlich im Sekretariat (Telefonnummer 07761/ 56 09 20, info@gwsbs.schule.bwl.de ) melden. Es sind unter anderem in der Berufsaufbauschule, die zum mittleren Bildungsabschluss führt, noch einige Plätze frei.

 
Quelle: [Südkurier]
 
 

Absolvent des Einjährigen Berufskollegs erfolgreich in der Dualen Ausbildung der Stadt Rheinfelden

Alexandra Christein und Giuseppe Zappala absolvieren den praktischen Teil ihres Studiums in Rheinfelden. Bild: Stadt Rheinfelden
Zwei junge Menschen sammeln im Rahmen ihres Studiums die praktische Erfahrung beim Jugendreferat der Stadt Rheinfelden (Baden). Alexandra Christein und Giuseppe Zappala, ehemaliger Schüler des Einjährigen Berufskollegs der Gewerbeschule Bad Säckingen, studieren an der Dualen Hochschule in Schwenningen „Social Works mit Schwerpunkt Netzwerk und Sozialraum“. Die praxisorientierten Studieninhalte werden im dreimonatigen Wechsel zwischen Hochschule und Ausbildungsstätte im städtischen Jugendreferat im dualen System vermittelt.