2014

Tipps und Modetrends

Friseur-Azubi Markus Hermann bei der Arbeit in Stuttgart. Foto: GWSBS

BAD SÄCKINGEN (BZ). Die Friseurmesse "Hair & Style" war auch dieses Jahr wieder Ziel einer großen Delegation der Gewerbeschule Bad Säckingen. Insgesamt machten sich 46 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern auf den Weg nach Stuttgart, um dort wertvolle Tipps, Informationen und Anregungen für den Friseurberuf zu sammeln. Die Fachmesse stellte die neuesten Trends und Modekreationen vor und beeindruckte Schüler und Auszubildende mit Workshops und Live-Auftritten von international anerkannten Friseuren sowie Stars aus der Musikbranche.

Gleichzeitig fanden in den Messehallen am Stuttgarter Flughafen die baden-württembergischen Landesmeisterschaften der Friseure statt. Auch da konnten die Säckinger Schüler Teilnehmer aus den eigenen Reihen bewundern und sich ein Bild darüber machen, was bei Wettbewerben alles möglich ist. In den verschiedenen Kategorien ermittelten Profis und Auszubildende ihre Meister. Immerhin belegte Azubi Markus Hermann (Salon Haarmonie, Görwihl) beim Wettbewerb "Hochsteckfrisur" einen respektablen siebten Platz. Regelmäßige Besuche solcher Fachmessen sind lehrreiche Abwechslung und wichtiger Baustein der Ausbildung. Dort wird nicht nur Neues gelernt, sondern auch das internationale Messefeeling genossen, an dem nicht nur die Schüler ihre Freude hatten.

Wer eine Ausbildung zum Friseur oder die einjährige Berufsfachschule für Friseure machen möchte, kann sich beim Berufsinformationstag am 7. Februar informieren oder direkt bei der Gewerbeschule Bad Säckingen, Telefon 07761/560920.

Dekorationen rund ums Fest

Die Gewerbeschule Bad Säckingen war mit einem Stand beim Weihnachtsmarkt vertreten. Im Angebot waren Schlitten, Rentiere und Kerzenständer aus Holz. Bild: privat

BAD SÄCKINGEN. Die Gewerbeschule Bad Säckingen beteiligte sich wie in den vergangenen beiden Jahren am Weihnachtsmarkt mit ihrem Stand. Die Schüler der Zweijährigen Holzfachschule boten dabei selbstgemachte Weihnachtsdekoration aus Holz an.

Darunter Schlitten, Rentiere und Kerzenständer. Mit dem Erlös besserte die Klasse die Kasse für die Abschlussfahrt im nächsten Jahr auf. Die Schülerinnen der Einjährigen Berufsfachschule für Körperpflege verwöhnten die Besucher außerdem mit leckeren, knusprigen Waffeln und Glühwein, die bei den mittlerweile frostigen Temperaturen für willkommene Aufwärmung sorgten. Zur Unterstützung der Klassen übernahm der Förderverein der Gewerbeschule gerne einen Teil der Standgebühren. Wer Interesse an den Schularten der Gewerbeschule Bad Säckingen hat, ist zum Berufsinformationstag am 7. Februar 2015 eingeladen.

 

Wie Unfallfolgen aussehen

Am Fahrsimulator wurde das Fahren unter Alkohol getestet. Bild: privat

BAD SÄCKINGEN. Schüler der hiesigen Gewerbeschule hatten die Gelegenheit, sich mit ihrem Verhalten als jugendliche Autofahrer im Straßenverkehr im Rahmen der Aktion „Junge Fahrer“ auseinanderzusetzen.

Nachdem die Schüler Wissenswertes zu Unfallursachen, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss erfahren hatten, ergriffen viele Schüler die Möglichkeit, mit Hilfe unterschiedlicher Rauschbrillen, die verschiedene Grade der Alkoholisierung, nämlich 0,8 Promille, 1,3, und 1,6 Promille, vorspiegeln, die körperlichen Reaktionen auf Alkohol auszuprobieren. Schnell war feststellbar, dass geradeaus laufen, etwas fangen oder vom Boden aufheben, nicht mehr ohne Schwierigkeiten oder nur extrem verlangsamt möglich war. Obwohl die Klassenkameraden lachten und entsprechende „Kommentare“ äußerten, war sich wohl jeder bewusst, wie gefährlich Alkohol und Autofahren ist. Am Fahrsimulator des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen am Steuer), in einem echten SMART, konnte das Fahren unter Alkohol getestet werden. Mancher war wohl froh, dass die dabei zustande gekommenen Fahrfehler und Verkehrsunfälle nur virtuell passierten und nicht real. Die Aktion „Junge Fahrer“ wird jedes Jahr im Herbst/Winter an den Schulen des Landkreises von der Abteilung „Verkehrsprävention Waldshut-Tiengen“ des Polizeipräsidiums Freiburg durchgeführt.

 

DLRG-Kurs sorgt für Sicherheit bei Schulausflügen

Beim Rettungskurs: Marion Plate, Simon Büdel (DLRG), Markus Schwenk (Schulsozialarbeiter), Alban und Jens Köditz (DLRG), Ulla Pavelka (Jugendberufshelferin), Detlef Meyer-Plate, Gregor Schütter, Sonja Eßer, Lothar Brunner und Edi Thoma. Bild: Privat

BAD SÄCKINGEN. Lehrerinnen und Lehrer, der Schulsozialarbeiter und die Jugendberufshelferin der Gewerbeschule Bad Säckingen nutzten die unterrichtsfreie Zeit und die Gunst des schönen Wetters, um sich im Waldbad weiterzubilden. Zusammen mit Jens Köditz von der DLRG Bad Säckingen lernten sie wichtige Grundregeln zur Rettung von Personen aus dem Wasser. Dies schreibt die Schule in einer Pressemitteilung.

„Es ist so wichtig, mit den Jugendlichen Veranstaltungen in freier Natur mit viel Bewegung durchzuführen. Als Jugendberufshelferin werde ich im nächsten Schuljahr viele Klassen bei einigen Gemeinschaftsunternehmungen begleiten. Da will ich mich an und auf dem Wasser sicher fühlen“, sagt Ulla Pavelka. „Wir gehen gerne zum Paddeln auf den Rhein mit den Schülern, das ist gut für Klassenklima und Teamfähigkeit. Es sitzen ja viele in einem Boot. Bislang ist nie etwas passiert, aber so können wir endlich mal für den Ernstfall üben“, sagt Lothar Brunner, der auch im nächsten Jahr wieder Klassenlehrer sein wird und häufig am Berg oder auf dem Wasser unterwegs ist. Köditz wurde von seinem Sohn unterstützt, der mehrfach als „Rettling“ – so der korrekte Ausdruck für das gespielte Opfer – herhalten musste. Auch mit dabei war Simon Büdel, DLRG-Vorsitzender der Ortsgruppe Bad Säckingen und ehemaliger Schüler der Gewerbeschule Bad Säckingen. Er hatte sichtlich Spaß, seinen ehemaligen Lehrern etwas beizubringen. Das DLRG Team freute sich über die gelehrigen Schüler und dass ihr Angebot so gut angenommen wurde.

Wer sich für die verschiedenen Schularten der Gewerbeschule Bad Säckingen interessiert, kann sich auch in den Ferien im Sekretariat informieren (Telefon vormittags: 07761/56 09 20, E-Mail: info@gwsbs.schule.bwl.de) in einigen Schularten sind noch Plätze frei.

Erfolgreiche Gipfelstürmer

BAD SÄCKINGEN. Einen Berg hatten sie zu bezwingen, damals vor einem oder zwei Jahren im Basislager und den Gipfel haben sie erklommen. 84 Schüler der Berufsaufbauschule, der Zweijährigen Berufsfachschulen, des Berufseinstiegsjahrs und die Schüler des VABKF, der Kooperationsklasse Vorqualifizierung Arbeit/Beruf in Kooperation mit der Förderschule feierten am Dienstag ihre Entlassung aus der Gewerbeschule in Bad Säckingen.

Die stellvertretende Schulleiterin Marion Neugebauer freute sich darüber, einige Schüler für ihre Leistungen mit Preisen und Loben auszuzeichnen. Keven Steinke von der Berufsaufbauschule (BAG) erhielt einen Preis für seinen Notendurchschnitt von 1,5. Ebenfalls einen Preis erhielt Jennifer Schneider von der Berufsfachschule Farbtechnik mit einem Durchschnitt von 1,6. Ein Lob aus der Berufsfachschule Farbtechnik erhielten Jessica Günther (2,1), Marvin Retetzki (2,0) und Thomas Studinger (2,3). Christoph Lewe schnitt mit (2,1) im Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VABKF) und Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ab.

Lob- und Preisträger an der Gewerbeschule Bad Säckingen durften am Dienstag ihre Zeugnisse und Zertifikate entgegennehmen (von links vorne): Jessica Günther, Jennifer Schneider, Christoph Lewe, Karlheinz Schwierzeck , Sefkan Kül, Domenico Maiorano; (von links hinten) Marvin Retetzki, Thomas Studinger, Kevin Steinke, Nick Wehrle, Frithjof Metzger, Jan Lomb Foto: Marion Rank
 
 

Weitere Auszeichnungen in Form von Zertifikaten gab es für Nick Wehrle, Karlheinz Schwierzeck, Frithjof Metzger, Sefkan Kül, Jan Lomb und Domenico Maiorano aus dem Berufseinstiegsjahr für den geleisteten "Sozialen Tag". Die Schüler hatten im April im Rahmen der Aktion "Schüler helfen leben" einen Tag gearbeitet und das verdiente Geld für soziale Projekte im In- und Ausland gespendet.

Von anfänglicher Unsicherheit und Schwindelgefühl, anlässlich der Berge, die sich zu Anfang der Schulzeit vor den Schülern aufgetürmt hatten, sprach die stellvertretende Schulleiterin Neugebauer. Und von Gipfelstürmern und Bergführern, wobei mit letzteren bildlich gesprochen, die Lehrer gemeint waren, die ganze "Bergführerarbeit" an den Schülern geleistet und sie beim Gipfelstürmen begleitet hatten. Schutz vor dem "Gipfelnebel" hatten die Lehrer so manchem Schüler geboten. "Tiefe Felsspalten", die sich in Form von Klassenarbeiten und praktischen Prüfungen aufgetan hatten, hatten von den Schulabgängern übersprungen werden müssen. Jeder einzelne Schüler hatte seinen ganz eigenen Berg vor sich, den es zu bewältigen gab, in dessen ganz eigenem Tempo.

Von jetzt an gälte es neue Berge zu bezwingen, entweder in Form von weiterführenden Schulen, Berufsalltag oder Lehre. Die stellvertretende Schulleiterin sprach die Hoffnung aus, dass die Schulzeit nicht nur eine Leidenszeit war und die Schüler nun mit neuen Kompetenzen und sozialen Fähigkeiten ausgestattet, befähigt sein mögen, "neue private und schulische oder berufliche Gipfel zu stürmen".

Die Lob- und Preisträger: Kevin Steinke (1,5), Christoph Lewe (2,1), Jennifer Schneider (1,6), Jessica Günther (2,1), Marvin Retetzki (2,0), Thomas Studinger (2,3).