2013

Die Einjährige Berufsfachschule Körperpflege ist Sieger des Leitbildwettbewerbs 2013

Die Sieger der des Leitbildwettbewerbs 2013 - Die Einjährigen Berufsfachschule Körperpflege

Um die Leitbildpräsenz unserer Schule zu verstärken, führen wir seit dem Schuljahr 2013/14 einen Wettbewerb mit Leitbildpräsentationen der ein- und zweijährigen Berufsfachschulen durch.

Mit viel Engagement werden Filme gedreht, Powerpoint-Präsentationen und Plakate erstellt.

In diesem Jahr gewannen die Schüler-/innen der Einjährigen Berufsfachschule Körperpflege den 1. Platz.

Den 2. Platz erreichten die Schüler-/innen der Einjährigen Berufsfachschule Holz.

Auf dem 3. Platz landeten die Schüler-/innen der Zweijährigen Berufsfachschule Metall.

 

Modellautos als Einstieg in die Welt der Technik

Drei Schulklassen kooperieren mit einer Wehrer Technikfirma. Durch den selbstständigen Bau von Modellautos sollen die Schüler Lust auf eine Ausbildung im technischen Bereich bekommen.

An vier Nachmittagen haben die Schüler der Metallfachklasse der Gewerbeschule Bad Säckingen ein Modellauto zusammengebaut. Bild: Kanele

BAD SÄCKINGEN. Die Jugend für die Technik begeistern, ist das Ziel der Wehrer Firma Roto Yokogawa. „Wir wollten in Sachen Ausbildung wieder aktiver werden, weshalb wir mit einem Projekt an drei Schulen herangetreten sind“, erklärt Training Manager Daniel Bürgin. Denn immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine Ausbildung in technischen Berufen.

„Mit Speck fängt man Mäuse“ heißt es, weshalb sich die Wehrer Firma den Zusammenbau von Modellautos als Projekt für die Schüler der Bad Säckinger Hans-Thoma-Schule, der Wehrer Walther-von-Klingen-Realschule und der Metallfachklasse der Bad Säckinger Gewerbeschule ausgedacht hat. Jetzt haben die Metallfachschüler ihre Projektarbeiten vorgestellt.

Während die Schüler der Real- und der Werkrealschule mehr Zeit zur Erarbeitung des Projektes haben, realisierten die Metallfachschüler das Projekt an vier Nachmittagen. Dazu wurden die insgesamt 23 Schüler in Gruppen aufgeteilt. Rota Yokogawa stellte jeder Schule vier Modellbausätze zur Verfügung, die von den Schülern von Grund auf zusammengebaut werden mussten. Begleitet worden sind die Metallfachschüler von ihren Fachlehrern Markus Ruhnau und Bernhard Baumgartner.

„Obwohl wir schon mehrere Jahre mit Firmen kooperieren, war das Projekt in dieser Art neu“, erklärt Ehrfried Mutter, Leiter der Abteilung Metallfach der Gewerbeschule. Neu war, dass die Firma in die Schule kam und die Schüler die Arbeiten komplett während dem Unterricht fertig stellten. „Sonst wurden die Arbeiten von den Schülern in ihren jeweiligen Betrieben erarbeitet“, erklärt Mutter den Unterschied.

Mit viel Freude und Phantasie für die Farbgebung der Autos sind die Schüler ans Werk gegangen. „Wir hatten sehr viel Spaß an dem Projekt, auch wenn es immer mal wieder Unstimmigkeiten innerhalb der einzelnen Gruppen gab“, war während der Präsentation von den Gruppen zu hören. Aber die waren spätestens bei dem Autorennen nach der Präsentation Schnee von gestern. Dass es ein Projekt in dieser Art auch im neuen Schuljahr geben soll, ist für Ehrfried Mutter sicher. „Wir sind aber noch am überlegen, in welcher Form es stattfinden soll“, so der Leiter.

 

Quelle: [Südkurier Online]

Blick auf ein Stück Stadtgeschichte

Bild: Mohr

BAD SÄCKINGEN Nachtwächter Hans-Martin Vögtle in Zivil beim gestrigen Fredericktage inmitten von Schülern der Gewerbeschule in Bad Säckingen: Er bringt den Jugendlichen die Stadtgeschichte und das Wirken des Joseph Victor von Scheffel näher.

 

Quelle: [Südkurier Online]

Lehrer auf der Schulbank

Seminar für Berufsschullehrerinnen fürs Friseurhandwerk.

Christl Dulz und Trainerin Annemarie Graf (von rechts) beim Seminar mit den Berufsschullehrerinnen in der Gewerbeschule. Foto: Michael Gottstein.

BAD SÄCKINGEN (mig). Auch Lehrer müssen lernen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Zehn Berufsschullehrerinnen für das Friseurhandwerk aus ganz Südbaden, von Konstanz bis Lahr, kamen jetzt zu einem Fortbildungsseminar in die Gewerbeschule Bad Säckingen.

Geleitet wurde der Kurs von Christl Dulz, Hauptrepräsentantin der Wild Beauty AG im Südwesten, und Annemarie Graf, Trainerin bei der Haarpflegemarke Paul Mitchell. Standen im vergangenen Jahr Schnitttechniken auf dem Lehrplan, so ging es dieses Jahr um das große Thema Farbe und Färben. Bei dem Theorieunterricht am Vormittag konnten die Teilnehmerinnen ihre Chemiekenntnisse auffrischen, und am Nachmittag durften sie zur Tat schreiten. "Wir lernen eine andere Sichtweise auf die Haarfarbe", meinte die Technische Lehrerin Grit Pfleghaar. Neben dem Erlernen neuer Färbetechniken ging es um die Erstellung einer eigenen Kollektion, und zwar in Form von Gruppenarbeit, die auch von den Auszubildenden erwartet wird. Wichtiges Anliegen ist die Förderung der Kreativität, um zu verhindern, dass selbige in der Routine des Berufsalltages untergeht. Diese kreativen Ideen möchten die Lehrerinnen an ihre Schüler weitergeben, die dann wiederum als Multiplikatoren in die Betriebe hineinwirken. "Wir sind manchmal überrascht, was für gute Ideen die Auszubildende haben", erklärten die Lehrkräfte.

Jedes Jahr werden 50 Friseurlehrlinge aus dem ganzen Landkreis Waldshut an der Gewerbeschule Bad Säckingen ausgebildet. Für die einjährige Berufsfachschule Körperpflege sind noch fünf bis sechs Plätze frei. Wer sich schnell bewirbt, kann noch in das laufende Schuljahr einsteigen.

Jedes Jahr werden 50 Friseurlehrlinge aus dem ganzen Landkreis Waldshut an der Gewerbeschule Bad Säckingen ausgebildet. Für die einjährige Berufsfachschule Körperpflege sind noch fünf bis sechs Plätze frei. Wer sich schnell bewirbt, kann noch in das laufende Schuljahr einsteigen.

 

[Quelle: www.badische-zeitung.de]

Eine Bühne für Graffiti-Sprayer

Jugendhaus und Mobile Jugendarbeit rufen zum Wettbewerb auf / Fünf Gewinner dürfen ihre Kunstwerke öffentlich erschaffen.

Eric Metzger und Nicola Mielke (von links) sind begeisterte und sehr talentierte Sprayer in Wehr, die mit ihrem Contest „Unsere Stadt wird bunt“ die Graffitikunst ins rechte Licht rücken wollen. Foto: elia jasch-ramsteck

Wehr - Graffiti als Kunst und nicht als Schmiererei: Unter dem Motto "Unsere Stadt wird bunt", sollen sich ausgewählte Plätze in der Stadt Wehr durch Graffitikunst zu schönen "Hinguckern" verwandeln und gleichzeitig dieser Kunstform einen größeren, öffentlichen Raum geben. Dafür gehen die 15-Jährigen Nicola Mielke und Eric Metzger, mit einem Graffiti-Wettbewerb an den Start, bei dem sie vom Jugendhaus und der Mobilen Jugendarbeit unterstützt werden. Die Stadt Wehr und der Energiedienst Rheinfelden stellen dafür fünf Plätze in Wehr zur Verfügung. "Wir freuen uns, wenn Jugendliche mit guten Ideen auf uns zukommen und wir ihnen dabei zur Seite stehen können. Das ist das Ziel unserer Arbeit", erklärt Stadtjugendpflegerin Beata Rolirad.

Mit ihrer Initiative verfolgen die beiden jungen Wehrer gleich mehrere Ziele. "Wir möchten, dass die Stadt farbig wird und Graffiti als Kunst und nicht als Schmiererei angesehen wird. Denn Schmieren tun nur die, die es nicht können", betont Nicola Mielke. Auf dieser Basis aufbauend entstand die Idee, einen Graffiti-Contest ins Leben zu rufen, um zum einen möglichst viele Gleichgesinnte zum gegenseitigen Austausch mit ins Boot zu holen, aber auch eine öffentlich Veranstaltung daraus werden zu lassen.

Nicola und Eric sind davon überzeugt, dass sich zahlreiche Teilnehmer bewerben werden. Aus den eingereichten Arbeiten sollen zehn ausgewählt werden. "Diese zehn Sprayer sollen dann die Möglichkeit haben, ihre Entwürfe auf dem Talschulplatz live vor den Augen des Publikums auf Pressspanplatten, Gips-oder Betonwände zu sprühen", führt Eric aus.

Auch das Publikum wird gefordert, denn es soll in die Entscheidung mit einbezogen werden, welche fünf der zehn favorisierten Graffitis später in der Stadt zu sehen sein werden. "Durch das Live-Sprayen wird deutlich, wie viel Arbeit dahinter steckt und das so etwas nicht mal eben so über die Bühne geht", heben die Jugendlichen hervor.

Nicola fügt an: "Wir hoffen viele Leute von der Graffitikunst begeistern zu können. Wenn man miterleben kann, wie ein Motiv entsteht, dann entwickelt sich schon eine richtige Beziehung zum Bild." Und die Beiden wissen, wovon sie sprechen, denn sie haben bereits "legale" Auftritte bei privaten Interessenten, die sich von ihnen die eigene Fassade, Kinder-oder Jugendzimmer haben gestalten lassen.

Neben ihnen werden noch die freischaffende Künstlerin Elena Romanzin sowie Beata Rolirad, Streetworker Carmelo D’Amore und der Auszubildende des Jugendhauses Thomas Meier mit in der Jury sitzen.

Die ausgewählten Graffitis sollen an der Rampe unterhalb der Stadthalle, am Elektrizitätshaus in Öflingen, am Skaterparcours unterhalb der Kirchsteigbrücke sowie an der Außenfassade und im Tonstudio des Jugendhauses entstehen. "Schön wäre, wenn es mehr Möglichkeiten für Graffitikunst bieten würde", sagen die Beiden: "Eine Freewall wäre super."