2012

Mit Tunnelblick im Temporausch

Die Verkehrspolizei Waldshut-Tiengen besucht Schüler in Bad Säckingen und warnt vor Alkoholeinfluss am Steuer.

Sind vom Simulator begeistert (v.l.): Adalbert Haan (Rektor der Gewerbeschule Bad Säckingen), Dennis Wassmer (Azubi Industriemechaniker) und Klaus Danner (Leiter Polizei Waldshut-Tiengen). Foto: Marco Weiss

Bad Säckingen - Alkohol am Steuer erhöht die Unfallgefahr. Wie sich der Rausch tatsächlich auf die Wahrnehmung von Autofahrern auswirkt, konnten die Schüler der Bad Säckinger Gewerbeschule selbst erleben. Die Verkehrspolizei Waldshut-Tiengen war mit einem speziellen Fahrsimulator vor Ort und die Schüler konnten selbst ausprobieren, was alles passieren kann, wenn man wirklich unter Alkoholeinfluss Auto fährt.

Klaus Danner, Leiter der Polizeidirektion Waldshut-Tiengen, weiß genau, welche Auswirkungen Alkohol am Steuer hat: Tunnelblick, Rotlichtschwäche und deutlich verlangsamte Reaktionen. Der Simulator, den Danner gemeinsam mit zwei Kollegen vorstellte, ist in der Lage, Probleme, die Alkohol im Straßenverkehr erzeugt, realitätsnah abzubilden. Mit Erfolg, wie die Reaktionen der Teilnehmer zeigten: Erschüttert waren die Schüler der Industriemechanikerklasse und vom Berufskolleg über den Kontrollverlust, den Alkohol am Steuer auslöst.

Die Schüler durften wählen, ob sie über Land oder durch die Stadt fahren möchten. Einstellbar waren auch Tageszeit und Wetter. Besonders interessant war aber dann nach einer ersten "nüchternen" Fahrt die Einstellmöglichkeit des zu simulierenden Alkoholspiegels am Bildschirm, zum Beispiel 0,8 oder 1,3 Promille. Schaltete der Polizist den Alkoholeinfluss hinzu, kam es bei allen Schülern innerhalb von kurzer Zeit zu einem Unfall. Danner schränkte zwar ein, dass beim Simulator eine gehäufte Anzahl von Gefahrensituationen auftrete, was in der Realität vielleicht eher unrealistisch sei, aber er betonte: "Wir wollen die Schüler wachrütteln und das Bewusstsein für die Gefahren schaffen."

 

[Quelle: http://www.badische-zeitung.de/]

Aufwertung der Ausbildung

An den Gewerblichen Schulen wurden ein Physik- ein Chemieraum umfangreich saniert.

Hochschuldozent Jawad Slieh gastierte mit einem praktisch ausgerichteten Vortrag im renovierten Physikraum der Gewerbeschule. Foto: hrvoje miloslavic

Bad Säckingen - "Was lange währt, wird endlich gut". Die offizielle Einweihung zweier renovierter naturwissenschaftlicher Unterrichtsräume schien für Gewerbeschulleiter Adalbert Hahn mit der Erinnerung an so manchen Kraftakt verbunden zu sein. Vor rund einem Jahr wurde mit der umfangreichen Sanierung eines Physik-, eines Chemie- sowie eines Lehrervorbereitungsraumes begonnen, die nun endlich "einen modernen Unterricht ermöglichen soll", so der Schulleiter.

Allerhöchste Zeit sei es gewesen, erklärte Hahn gegenüber der Presse. Seit Beginn der Sechziger sei praktisch nichts mehr unternommen worden. Ein Dorn im Auge sei nicht nur der "spezifischen Charme" der Architektur jener Zeit gewesen, fuhr Hahn fort. "Die Räume waren auch entsprechend in Mitleidenschaft gezogen."

Die vom Landkreis getragenen Kosten betrugen insgesamt 25 000 Euro. Als ein nicht gerade verwundernswerter Glücksfall erwies sich, dass der Leiter einer technischen Gewerbeschule auf einige Fachleute in seinem Kollegium zurückgreifen konnte, die bei der Planung der Sanierung ein gewichtiges und qualifiziertes Wort mitzureden hatten – mehr noch: Einige der Sanierungsmaßnahmen wie das Anbringen von Fliesen, Verputz- und Malerarbeiten oder Holzinstallationen seien im Einklang mit dem geltenden Lehrplan im Rahmen des Schulunterrichts gleich selbst erledigt worden, betonte Hahn stolz.

 

[Quelle: http://www.badische-zeitung.de/]

Zu Gast bei Schülern

Ein albanischer Lehrer unterrichtet für drei Wochen in Säckingen.

Marion Neugebauer lud ihren albanischen Kollegen Mihallaq Rapi an die Gewerbeschule nach Bad Säckingen ein. Foto:Christiane Weishaupt/dpa

Bad Säckingen - Mihallaq Rapi aus Albanien ist für drei Wochen Gastlehrer an der Gewerbeschule Bad Säckingen. Eigentlich unterrichtet er Deutsch an einem Gymnasium in Korça, in Albanien. Nach Bad Säckingen kam er durch ein Programm des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz, an dem sich die Gewerbeschule Bad Säckingen auf Anregung der stellvertretenden Schulleiterin Marion Neugebauer als Gastschule beteiligt.

Noch bis Ende November haben Schüler und Lehrer der Gewerbeschule Gelegenheit, aus erster Hand mehr über Albanien zu erfahren. Im Pressegespräch informiert Mihallaq Rapi detailliert über das Schulsystem seiner südosteuropäischen Heimat. Verglichen damit scheinen die Schulreformen hierzulande ein Klacks zu sein: Auf das albanische Schulsystem kommen enorme Umbrüche zu. Das knapp drei Millionen Einwohner zählende Land will den Anschluss an mitteleuropäische Standards finden. "Wir sind dabei, das Bildungssystem entsprechend zu reformieren", sagt der 35-Jährige. Mihallag Rapi ist zum dritten Mal in Deutschland um sich fortzubilden und spricht sehr gut Deutsch. Die Sprache hatte sich Rapi, der ein Faible für Bücher hat und den Schriftsteller Thomas Mann verehrt, als Gymnasiast selbst beigebracht. Er bestand die Aufnahmeprüfung für das vierjährige Deutschstudium an der Universität von Tirana und arbeitete nebenher, um sich das Studium zu finanzieren.
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[Quelle: http://www.badische-zeitung.de/]

Unsere Lehrer "feilen" an ihren Kompetenzen

CNC–Schulung in der Abteilung Metalltechnik vom 21.- 23.11.2012 (Foto: Gewerbeschule)

Bad Säckingen. In der Schulwerkstatt fand einen 3–Tages Kurs an der CNC–Fräsmaschine Fabrikat DMG Typ DMU 35, für die Technischen Lehrer Herr Baumgartner, Herr Peters und Herr Ruhnau statt. Die Fräsmaschine ist mit einer Steuerung von HEIDENHEIN i TNC530 ausgestattet. Unter Anleitung von Herr Schad, ein Trainer von der Firma DMG aus Pfronten, wurde mit Hilfe eines Trainingshandbuches das Bedienen und Programmmieren geschult. Dabei wurden folgende Schwerpunkte in der Frästechnologie erarbeitet:

- Programmieren von Konturen und Zyklen.
- Nullpunktsetzen und Werkstückvermessung mit Infrarot–Taster.
- Einschwenken der 4. und 5. Bearbeitungsachsen.

Das Ergebnis der Schulung wird im Lernfeldunterricht der Industrie- und Feinwerkmechaniker im 3. Ausbildungsjahr praktisch umgesetzt.

 

Dem Profi auf die Finger schauen

Haarschneideseminar an der Gewerbeschule Bad Säckingen mit vielen wertvollen Tipps

Stefan Flakowski (Education Coordinator von Paul Mitchell) gibt den Teilnehmerinnen wertvolle Tipps. Bild: Gewerbeschule

Bad Säckingen - Begeisterte Teilnehmerinnen von nah und fern beim Haarschneideseminar an der Gewerbeschule Bad Säckingen mit professioneller Unterstützung von Stefan Flakowski von Paul Mitchell. Am Dienstag fand nach langer Planung ein Haarschneideseminar an der Gewerbeschule Bad Säckingen für Berufsschullehrerinnen statt. Unter Federführung von Grit Pfleghaar (Abteilung Körperpflege, Gewerbeschule Bad Säckingen) wurde die Veranstaltung mit Christl Dulz und Stefan Flakowski von Paul Mitchell vorbereitet. Zu Gast waren weitere zehn Berufsschullehrerinnen, die zum Teil sogar von Nordbaden anreisten, um neueste Schnitttechniken unter professioneller Anleitung zu trainieren. Auch wenn kurz vor dem Herbstferien viel an der Schule zu tun ist, haben sich die Teilnehmerinnen gerne die Zeit genommen. „Das Problem ist, dass berufsbezogene Fortbildungen zu praktischen Themen wie zum Beispiel Haarschnitt nur selten im Schulbereich angeboten werden. Das macht die Veranstaltung so wertvoll“, sagte eine Teilnehmerin. Nach einem langen, aber lehrreichen Tag gingen die Teilnehmerinnen um viele neue Erkenntnisse bereichert nach Hause.

In einem Jahr ist die Fortsetzung zum Thema Färbetechniken geplant.

 

[Quelle: http://www.suedkurier.de/]