Zwei neue Ausstellungen in der Stoll-Vita-Stiftung

Im Haus der Stoll-Vita-Stiftung präsentierten die ehemalige Schüler der Gewerbeschule Bad Säckingen und jetzt angehenden Schreinermeister ihre Meisterarbeiten.

Objekte, die zum Ausprobieren animieren: Die Klangkörper
im Garten der Stoll Vita Stiftung in der Waldshuter Brückenstraße.
Sie bleiben bis zum 23. Juli für jedermann zugänglich.
Bild: Manfred Dinort

Gleich mit zwei Ausstellungen kann derzeit die Stoll-Vita-Stiftung in der Waldshuter Brückenstraße aufwarten. Da sind einmal die kuriosen Installationen des Klangkünstlers Etienne Favre im Stoll-Garten, zum anderen die Meisterstücke der Schreiner der Waldshuter Bildungsakademie, alles handgefertigte Unikate, die bis zum 23. Juli besichtigt werden können.

Bei der feierlichen Eröffnung konnte Adelheid Kummle, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, zahlreiche Gäste begrüßen, unter ihnen den Vorstand der Sedus Stoll AG, Holger Jahnke, den Geschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, Georg Hiltner, die Leiterin der Waldshuter Bildungsakademie, Silke Keller, Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser, den Obermeister der Waldshuter Schreinerinnung, Otmar Schiessel, sowie die Meisterschüler und ihre Angehörigen. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Werksmusik der Sedus Stoll AG mit ihrem Dirigenten Herbert Ebner. Dazwischen begeisterte der "Zirkus Zebrasco" vom Klettgau-Gymnasium Tiengen das Publikum mit seinen Kunststücken.

Als Glücksfall bezeichnete es Adelheid Kummle, endlich die Klangkörper im Garten des Hauses präsentieren zu können. "Ich denke, auch Emma und Christof Stoll, die beiden Gründer der Stiftung, hätten daran ihre Freude gehabt", sagte sie. Als zweiten Glücksfall bezeichnete sie die Tatsache, die aus Holz gefertigten Meisterstücke genau an dem Ort zeigen zu können, wo die Firmengeschichte vor 146 Jahren mit der Fertigung des "Bugholzstuhles" begann, der ausschließlich aus Holz gefertigt wurde. Als erfreulich bezeichnete sie auch die Zusammenarbeit mit den angehenden Schreinermeistern, die bereit waren, die kostbaren Ausstellungsstücke in den ersten Stock zu schleppen, wo sie in den nächsten Tagen von einer Prüfungskommission bewertet werden sollen.

Im Haus der Stoll-Vita-Stiftung präsentierten die angehenden Schreinermeister
ihre Meisterarbeiten. Im Bild eine spezielle Box aus Holz, daneben die
Meisterschüler Zacharias Wiedner, Vedran Nicolic und Tobias Müller.
Bild: Manfred Dinort

"Beide Ausstellungen zeichnen sich durch Ideenreichtum und künstlerische Kreativität aus", meinte sie.

Georg Hiltner begrüßte es ebenfalls, dass diese Form der Kooperation im Haus der Stiftung realisiert werden konnte, eine einmalige Aktion im Bereich der Handwerkskammer. "Die Ausstellungsstücke legen Zeugnis darüber ab, dass wir uns ständig weiter entwickeln und dass dabei immer wieder neue Akzente gesetzt werden", erklärte er. "Die Meisterqualifikation ist etwas ganz Entscheidendes in der beruflichen Entwicklung unserer jungen Handwerker."

[Quelle: www.suedkurier.de]

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