Wie Unfallfolgen aussehen

Am Fahrsimulator wurde das Fahren unter Alkohol getestet. Bild: privat

BAD SÄCKINGEN. Schüler der hiesigen Gewerbeschule hatten die Gelegenheit, sich mit ihrem Verhalten als jugendliche Autofahrer im Straßenverkehr im Rahmen der Aktion „Junge Fahrer“ auseinanderzusetzen.

Nachdem die Schüler Wissenswertes zu Unfallursachen, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss erfahren hatten, ergriffen viele Schüler die Möglichkeit, mit Hilfe unterschiedlicher Rauschbrillen, die verschiedene Grade der Alkoholisierung, nämlich 0,8 Promille, 1,3, und 1,6 Promille, vorspiegeln, die körperlichen Reaktionen auf Alkohol auszuprobieren. Schnell war feststellbar, dass geradeaus laufen, etwas fangen oder vom Boden aufheben, nicht mehr ohne Schwierigkeiten oder nur extrem verlangsamt möglich war. Obwohl die Klassenkameraden lachten und entsprechende „Kommentare“ äußerten, war sich wohl jeder bewusst, wie gefährlich Alkohol und Autofahren ist. Am Fahrsimulator des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen am Steuer), in einem echten SMART, konnte das Fahren unter Alkohol getestet werden. Mancher war wohl froh, dass die dabei zustande gekommenen Fahrfehler und Verkehrsunfälle nur virtuell passierten und nicht real. Die Aktion „Junge Fahrer“ wird jedes Jahr im Herbst/Winter an den Schulen des Landkreises von der Abteilung „Verkehrsprävention Waldshut-Tiengen“ des Polizeipräsidiums Freiburg durchgeführt.

 

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