Frisuren zwischen Rock 'n' Roll und Abiball

Angehende Friseure präsentieren ihre Gesellenstücke.

BAD SÄCKINGEN (jel). Friseur ist ein langweiliger Beruf – von wegen. Das Gegenteil haben am Samstagabend 20 angehende Friseure in der Aula der Gewerbeschule Bad Säckingen bewiesen. Insgesamt 16 Schülerinnen und vier Schüler präsentierten den Prüfern sowie dem Publikum ihre kreativen Gesellenstücke.

Von wilder Rockkonzertnacht über Bollywood bis hin zu Abiball war jedes Thema vertreten. Besonders beliebt waren jedoch die eleganten Abendfrisuren. Oberstudiendirektor Adalbert Hahn eröffnete die Veranstaltung mit lobenden Worten: "Es ist sehr schön zu sehen, was man alles aus den Mottos machen kann." Hahn verglich die Lernlaufbahn der Auszubildenden mit der Tour de France. "Auf eurem Weg war die eine oder andere Etappe sehr schwierig. Aber ihr konntet sie alle meistern", so der Schulleiter.

Ihre Kreativität bewiesen 20 angehende Friseure bei der Präsentation ihrer Gesellenstücke in der Aula der Gewerbeschule. Foto: Jessica Lichetzki

Roland Arendt, Prüfungsvorsitzender der Friseurinnung Bad Säckingen, betonte in seiner Ansprache, wie wichtig Schule sei. "Wenn ihr Talent habt, dann nutzt es und macht Karriere", plädierte Arendt an die Lehrlinge. Nach den motivierenden Ansprachen präsentierten die Nachwuchsfriseure ihre abwechslungsreichen Kreationen nacheinander. Ihre Aufgabe war es, anhand unterschiedlicher Module wie Färben oder Hochstecken, verschiedene Looks zu kreieren.

Doch bereits nach der Präsentation und einem Gruppenfoto war die Veranstaltung auch beendet. Denn schließlich mussten die Schüler am Folgetag den zweiten Teil ihrer Prüfung absolvieren. Jutta Rüd, Obermeisterin der Friseur- und Kosmetikinnung Bad Säckingen/Waldshut, war ebenfalls begeistert von dem Engagement der Azubis. "Wir hatten heute eine Prüfung auf sehr hohem Niveau", erklärte die Obermeisterin.

Gemeinsam mit Roland Arendt betonte sie, wie wichtig eine öffentliche Präsentation sei. "Wir haben stets Nachwuchsmangel. Daher ist es wichtig, den Beruf unserer Jugend wieder nahe zu bringen", sagt Rüd.

 

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