Berufsinformationstag in Bad Säckingen

Mehr als 70 Firmen stellen sich an den Beruflichen Schulen vor.

Hans-Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule,
Isabella Schlipphack von der Hauswirtschaftlichen Schule und
Raphael Schopp von der Gewerbeschule (von links)
Foto: Hildegard Siebold

BAD SÄCKINGEN (old). Wie geht es nach der Schule weiter? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Hilfestellung in diesen und vielen weiteren Fragen bietet der Berufsinformationstag (BIT) der Beruflichen Schulen in Bad Säckingen. Am Samstag, 18. Februar, findet von 9.30 bis 13 Uhr die mittlerweile 19. Auflage statt.

Dann verwandeln sich die Hauswirtschafliche Schule, die Gewerbeschule und die Rudolf-Eberle-Schule in ein großes Messe-Zentrum. Mehr als 70 Firmen, Institutionen, Behörden und Schulen informieren über die Möglichkeiten, die jungen Menschen nach der Schule offen stehen. Und die Auswahl ist riesig. Mehr als 20 Bildungsgänge bieten alleine die beruflichen Schulen in Bad Säckingen. Die aktuelle Schülerzahl liegt bei 1800. Vor Ort können sich Schüler und ihre Eltern beim BIT nicht nur über die verschiedenen Schularten informieren, sondern sich gleich für das neue Schuljahr anmelden. Anmeldungen sind auch noch am Montag, 20. Februar, möglich. Allerdings raten die Organisatoren des BIT – Raphael Schopp von der Gewerbeschule, Isabella Schlipphack von der Hauswirtschaftlichen Schule und Hans-Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule – die Anmeldemöglichkeit beim Berufsinformationstag in Anspruch zu nehmen, weil dort in speziellen Räumen Lehrkräfte für detaillierte Informationen zur Verfügung stehen.

Hautnah kommen auch die Informationen der Firmen und Betriebe daher. Sozusagen auf Augenhöhe informieren vorwiegend Auszubildende über Berufsmöglichkeiten. "Das nimmt Barrieren im Gespräch miteinander, da traut man sich zu fragen und im Dialekt miteinander zu reden", sagt Hans-Peter Hess. Zugleich sei der BIT eine Wirtschaftsförderung für kleinere Unternehmen und Betriebe. Die Bau- und Zimmererinnungen etwa werben um Nachwuchs für ihre Handwerksberufe. Direkte Einblicke ins Handwerk gibt es in der Gewerbeschule. Dort sind die Fachräume und Werkstätten geöffnet. In der Hauswirtschaftlichen Schule stellen sich Pflege- und Sozialberufe sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe vor. Die Sonderberufsschule serviert feine Häppchen, die tags zuvor von den Schülern des Hotel- und Gaststättengewerbes quasi in einem Unterrichtsprojekt vorbereitet wurden. Einblicke in die kaufmännischen Berufe erhalten die Besucher in der Rudolf-Eberle-Schule.

Überregional vertreten sind Hochschulen, das Landratsamt, die Bundeswehr und die Bundespolizei. Mit von der Partie ist auch die Übungsfirma der Kaufmännischen Schulen. Somit ist der BIT ein umfassender Fundus dessen, was die Hochrheinschiene zu bieten hat t und zeigt auf, welche vielfältigen schulischen und beruflichen Wege es für junge Leute gibt.

 

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